Article 31 August, 2021

Zadkiela Ríos: Die erste südamerikanische Stipendiatin des Stipendiums von Petainer & Pink Boots


Zadkiela Ríos ist die erste südamerikanische Stipendiatin der Pink Boots Society, die ein von Petainer gesponsertes Stipendium der Stufe 1 erhalten hat. Zadkiela ist derzeit Markenbotschafterin im Club de Cacao Magno, dem ersten Kakao-Abonnementdienst in Chile. Außerdem arbeitet sie als Beraterin für Brauereianlagen bei BusaInox, einem Unternehmen, das Brauereianlagen in Chile entwickelt und baut.

Was hat Sie dazu bewogen, in der Bierbranche zu arbeiten?

Angefangen hat alles während meines Studiums; ich habe Chemie-Verfahrenstechnik in Venezuela studiert und im letzten Jahr einen Kurs über Fermentation belegt. Ich fand es unglaublich aufregend, zu verstehen, wie viel solch kleine Mikroorganismen tun können. Noch beeindruckender war es, zu lernen, dass wir diese winzigen Mikroorganismen direkt oder indirekt durch externe Parameter wie pH-Wert, Temperatur und Nährstoffe steuern können. Das hat mir die Idee dafür gegeben, meine Diplomarbeit über die Herstellung eines fermentierten Kakaogetränks zu schreiben, in der ich meine beiden Leidenschaften (Schokolade und Fermentation) miteinander verbinden konnte. Nach Abschluss meiner Dissertation beschloss ich, im Bereich der Fermentation zu arbeiten, insbesondere in der Bierindustrie, und nach Chile zu ziehen, um meinen Traum zu verwirklichen.

Wie waren der Umzug nach Chile und der Einstieg in die Bierbranche?

Am Anfang war es ein bisschen schwierig, weil es ein neuer Ort war. Aber nach einer Weile wurde mir klar, dass ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten verbessern musste, um in der Bierbranche Fuß fassen zu können. Daraufhin beschloss ich, ein Diplom in Mikrobrauerei an der PUCV-Universität zu machen. Während dieses Diploms habe ich viele Leute aus der Bierbranche kennengelernt und gute Freundschaften geschlossen, wie etwa mit Marcela von der Hathor Brewery. Dadurch habe ich mehr über die @ComunidadMujeresCervecerascl erfahren, eine Vereinigung wie die Pink Boots Society, aber in Chile. Zu dieser Zeit hatte ich auch begonnen, bei BUSAINOX in der Entwicklung von Brauereianlagen zu arbeiten. Dies öffnete mir die Tür zur chilenischen Craft-Brauerei-Bewegung.

Wie ging es weiter?

Ich habe weiter in der Entwicklung von Brauereiausrüstungen gearbeitet und mehr Brauer und Brauereien kennengelernt, aber dann kam COVID-19 und gab mir die Gelegenheit, darüber nachzudenken, was ich als nächstes tun wollte … Ich habe beschlossen, mich mit der sensorischen Analyse von Bier, der Kombination von Speisen, der Verkostung, den Bierstilen und der Schokolade zu beschäftigen. Ich habe mich aktiver an der Comunidad de Mujeres Cerveceras beteiligt. Zurzeit besuche ich den BJCP-Kurs, ein Diplom in Schokoladentechnik und lerne dank des Petainer-Stipendiums für die Zertifizierung als „Cicerone Certified Beer Server“.

Was hat Sie dazu bewogen, sich für das Stipendium der Stufe 1 zu bewerben?

Ich wollte mein Wissen über Bierservice, Bierstil und -geschmack verbessern. Das Cicerone-Programm und die Stufe 1 ist die beste Option, um sich weiterzubilden. Es war die richtige Entscheidung, denn der Kurs ist sehr praktisch, leicht zu verstehen, sehr anschaulich und hat es mir ermöglicht, Bier auf eine professionellere Weise zu verstehen. Ich freue mich darauf, im Mai die Prüfung für die Stufe 1 abzulegen. Ich schätze es sehr, dass Unternehmen wie Petainer Frauen, die in dieser Branche arbeiten, diese Art von Hilfe anbieten und mit Gruppen wie der Pink Boots Society zusammenarbeiten.

Wie sind Sie auf die Pink Boots Society aufmerksam geworden?

Von der Pink Boots Society habe ich zum ersten Mal in der Comunidad de Mujeres Cerveceras de Chile gehört, weil sie viele Kurse, Seminare und Informationen anbieten, die Pink Boots mit den südamerikanischen Frauen innerhalb der Biergemeinschaften teilt. Ich habe auch Freunde in Mexiko in der Tribu Cervecera Community, die mir viel über die Pinks Boots Society erzählt haben. Dadurch habe ich dann auch das von der Society und Petainer angebotene Stipendium erfahren.

Was lieben Sie an Bier am meisten?

Ich trinke es gerne. Ich genieße Bierverkostungen, weil sie mir helfen, zu verstehen, was ich in meinem Glas habe, die Aromen wahrzunehmen, Beschreibungen zu finden und das Mundgefühl zu erleben. Am meisten gefällt es mir, neue Bierpaarungen zu kreiieren. Ich habe mich auf die Kombination von Bier mit Kakao und Zigarren spezialisiert, und jedes Mal, wenn ich etwas Neues ausprobiert habe, war es eine tolle Erfahrung. Wenn man zum Beispiel Zigarren probiert, hat man drei Erlebnisse in einem, weil man im ersten Drittel sanfte Aromen hat, dann wird es im zweiten Drittel intensiver und endet mit den stärksten Aromen. Stellen Sie sich diese Mischung mit Bier vor – das ist für mich einfach unglaublich.

Was ist Ihr Lieblingsbier?

Was importierte Biere angeht, sind meine Favoriten Anchor Steam Beer, Cuvee de Troll und alle Biere von Chimay – ich liebe die belgischen Biere. Bei den nationalen Bieren sind meine Favoriten Vericcio Oatmeal Stout, Gracias por los Lúpulos (auf Deutsch bedeutet das „Danke für den Hopfen“), IPA, und Horus IPA – das letztere was eine echte Überraschung.

Welches Bier haben Sie immer im Kühlschrank?

Ich muss zugeben, dass man in meinem Kühlschrank eher Essen als Bier findet, LOL. In der Regel habe ich spezielle Biere für besondere Momente, Bier, das meine Freunde mir schicken und einige experimentelle Biere, die ich von Brauern erhalten habe. Im Moment warten zum Beispiel ein experimentelles Bier mit Fruchtzusätzen wie Murta und Huesillo, eine typisch chilenische Zutat und ein Gracias por los Lúpulos IPA auf mich.

Ich liebe es, wenn mein Kühlschrank voller Bier ist, weil Bier für mich gleichbedeutend mit Entspannung ist.

Wir drücken Zadkiela die Daumen – und werden Sie über Ihren Fortschritt auf dem Laufenden halten.

Wenn Sie mehr über die Pink Boots Society erfahren möchten, besuchen Sie die Website unter www.pinkbootssociety.org.

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