London April 2022: Petainer freut sich, bekannt geben zu können, dass der Betrieb in seinem Werk in Lidköping nun klimaneutral ist. Die schwedische Produktionsstätte von Petainer, die für die weltweite Belieferung mit Fokus auf die nordischen Länder und Europa verantwortlich ist, ist die erste in der Region, die klimaneutral arbeitet. Diese Ankündigung folgt dicht auf die Berichterstattung von Petainer über die Emissionsreduzierung durch die gemeinnützige Organisation CDP und die jüngsten Auszeichnungen bei den Drinks Business Green Awards für erneuerbare Energien und als "Green Company of the Year".

Petainer hat über das CDP die Ergebnisse der ersten 3 Jahre seines Programms zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen veröffentlicht. In diesem Bericht gab Petainer eine 40 % Bruttoreduktion der gesamten CO2 Emissionen im Jahr 2020 gegenüber 2018 und eine Reduzierung der Gesamtemissionen um 25 % in CO2 pro kg gekauftem Harz. Der natürliche nächste Schritt bestand darin, die unvermeidbaren Emissionen auf betrieblicher Ebene anzugehen.

Petainer ist eine Partnerschaft mit ClimatePartner eingegangen, um seinen Corporate Carbon Footprint zu messen. ClimatePartner ist Experte für die Bilanzierung von Emissionen und für Strategien zur Emissionsreduzierung durch Kompensationsprojekte. In dem Bericht wurden die Emissionen zwischen Januar 2021 und Dezember 2021 gemessen, wobei alle Treibhausgase erfasst und als CO2 gleichwertig.

Der Bericht von ClimatePartner bewertete die betrieblichen Scope 1, 2 und 3 Emissionen von Petainer. Scope 1 umfasst die direkten Emissionen von Petainer, einschließlich der Fahrzeugflotte und der Anlagen. Scope 2 umfasst Emissionen, die durch eingekauften Strom und Fernwärme freigesetzt werden. Scope 3 schließlich deckt indirekte Emissionen ab, wie z.B. den Pendelverkehr der Mitarbeiter und eingekaufte Dienstleistungen. Dabei handelt es sich um unvermeidbare betriebliche Emissionen, die für das Funktionieren der Fabrik erforderlich sind. Der wertmäßig größte Anteil entfällt auf vorgelagerte Emissionen aus der Elektrizität. Petainer nutzt erneuerbare Energien für den Betrieb des Werks in Lidköping. Durch den Ausgleich der mit der Produktion verbundenen Emissionen wird sichergestellt, dass das Werk mit der saubersten Energie betrieben wird.

Petainer Lidköping ist außerdem mit Ecovadis Platin ausgezeichnet, einem Maß für die soziale Verantwortung von Unternehmen, und gehört damit zu den besten 1% der gemessenen Unternehmen.

Petainer hat nun die gesamten berechneten Emissionen plus 10 % kompensiert, um eine Unterberechnung auszugleichen. Bei der Kompensation handelt es sich um ein Verfahren, bei dem in Projekte investiert wird, die die Kohlenstoffemissionen reduzieren. Dabei werden Finanzmittel in Situationen bereitgestellt, in denen die Kohlenstoffemissionen unverändert bleiben oder sogar ansteigen würden, wenn keine Maßnahmen ergriffen würden. Jedes Projekt wird von unabhängigen Organisationen überprüft, die die Menge der CO2 einsparen und diese Einsparungen dann als zertifizierte Emissionsreduzierungen verkaufen. Mit den Investitionen in diese Projekte werden klimaschonende Projekte finanziert, die den Gemeinden zugute kommen, in diesem Fall die Erzeugung von sauberer Windenergie im Nordosten Brasiliens. Durch die Kompensation hat Petainer die Emissionen aus unvermeidbaren Tätigkeiten ausgeglichen.  

Hugh Ross, CEO von Petainer, kommentierte: "Petainer setzt sich für eine nachhaltige, transparente Produktion ein. Wir freuen uns, dass wir in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht haben, indem wir über unsere Erfolge im Rahmen des CDP berichteten und uns verpflichteten, unsere Umweltauswirkungen als Unternehmen weiter zu reduzieren. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir den Betrieb in unserem Werk in Lidköping auf Kohlenstoffneutralität umgestellt haben. Wir sind nicht nur die Ersten in den nordischen Ländern, sondern es zeigt auch, dass Petainer ein Vorreiter und Innovator ist. Die Kompensation von Emissionen in einem Jahr, das für Petainer ein Wachstumsjahr war, ist ein wichtiger Aspekt unserer Strategie für das Kohlenstoffmanagement und demonstriert nachhaltiges Wachstum. Wir freuen uns, mit einem Unternehmen wie ClimatePartner zusammenzuarbeiten, das nicht nur gewissenhaft berichtet, sondern auch die Gemeinden bei der Verbesserung ihres Wohlbefindens unterstützt."